017 - Zufall oder Führung?

Shownotes

Was, wenn das, was gerade überhaupt nicht nach Plan läuft, vielleicht genau richtig ist?

Eine abgesagte Reise, eine verlorene Unterkunft, ein geplatzter Plan, eine Kündigung oder eine scheinbar zufällige Begegnung – wir erleben solche Momente oft erst einmal als Problem. Als etwas, das uns aus der Bahn wirft und das Leben unnötig schwer macht.

Doch was wäre, wenn Du einen Schritt zurücktrittst und die Situation aus einer anderen Perspektive betrachtest?

In dieser Folge sprechen wir über Synchronizitäten, Vertrauen und die kleinen und großen „Zufälle“ des Lebens, die uns manchmal genau dorthin führen, wo wir eigentlich sein sollen. Nathalie erzählt von ihrem turbulenten Frankreich-Urlaub, von Waldbränden, einer kurzfristig verlorenen Unterkunft und einer kleinen Insel, die sich schließlich als perfekter Ort für ihre Familie herausstellt.

Wir sprechen darüber, warum es uns oft so schwerfällt, im Moment zu vertrauen, weshalb wir Situationen vorschnell als gut oder schlecht bewerten und wie uns Ein Kurs in Wundern dabei helfen kann, eine andere Perspektive einzunehmen.

Denn vielleicht können wir im Augenblick noch gar nicht erkennen, wohin unser Weg führt. Vielleicht sehen wir nur einen kleinen Ausschnitt – während aus einer höheren Perspektive längst der ganze Weg sichtbar ist.

Wir sprechen über das Bild vom Lebensfluss, darüber, was passiert, wenn wir aufhören, gegen den Strom zu schwimmen, und warum unser Verstand nicht immer wissen kann, was wirklich das Beste für uns ist.

Du erfährst außerdem, welche überraschenden Synchronizitäten uns im Leben schon begegnet sind – von einer zufälligen Begegnung in Frankreich, die Katrin schließlich zu ihrer Au-pair-Familie führte, bis hin zu der besonderen Geschichte, wie Nathalie ihren Mann kennengelernt hat.

Und vielleicht kennst Du solche Momente selbst: Du stehst an einer Weggabelung, etwas funktioniert plötzlich nicht mehr – und kurze Zeit später öffnet sich eine Tür, mit der Du niemals gerechnet hättest.

Vielleicht gibt es tatsächlich keine Zufälle. Vielleicht fällt Dir manchmal genau das zu, was Du gerade brauchst.

Eine Folge über Vertrauen, Lebensfluss, Herzensweisheit und die Frage, ob hinter dem vermeintlichen Umweg nicht vielleicht längst ein Geschenk auf Dich wartet.

Denn manchmal können wir das Leben erst rückwärts verstehen.

Und bis dahin dürfen wir lernen, ihm ein kleines bisschen mehr zu vertrauen.

Schreibe uns gerne, wie Dir die Folge gefallen hat und erzähle uns gerne von Deinen Zufällen im Leben. Nathalie erreichst Du hier und mit Katrin kannst Du hier Kontakt aufnehmen.

Alles Liebe,

Nathalie und Katrin

Transkript anzeigen

00:00:01: Herzlich Willkommen zu unserem Podcast.

00:00:06: Fesseln sprengen.

00:00:07: Ein Weg zum Erfreude und Leichtigkeit in deinem Alltag!

00:00:12: Wir, Katrin...

00:00:14: ...und Natalie geben dir Inspirationen, Reflexionen und alltagstaugliche Impulse die dich auf deiner Reise mit einem Kurs in Wunder begleiten.

00:00:26: Wir wünschen dir viele spannende Erkenntnisse und ganz viel Freude dabei!

00:00:40: kommen aus der Sommerpause zurück.

00:00:43: Wir sind wieder da!

00:00:45: Hallo

00:00:47: und wir freuen uns, dass auch du wieder eingeschaltet hast?

00:00:50: Ja was... Es passiert!

00:00:54: Das ist eine lange Zeit gewesen und wir hoffen, du hattest Zeit mal ein bisschen in diese Bücher reinzuschauen die wir am Anfang erzählt haben.

00:01:03: In der letzten Podcast-Folge da haben ja von den tollen Büchern erzählt, die wir schon gelesen haben, die ihr euch empfehlen und vielleicht hattet es wieder Zeit das eine oder andere Buch mal reinzuschauern.

00:01:17: Nathalie hast Du irgendwas besonders gelesen im Sommer?

00:01:22: Gute Frage.

00:01:24: Nein, im Sommer selber jetzt in den Ferien habe ich Romane gelesen.

00:01:29: Sehr gut!

00:01:32: Und du?

00:01:33: Ja, ich auch.

00:01:33: Ich hab auch viele Romane gelesen und das ist dann irgendwie doch ein bisschen einfacher.

00:01:38: Genau

00:01:39: Aber ich habe tatsächlich jetzt auch das Buch von Maria Bianca zu Ende gelesen.

00:01:45: sehr schön und dass habe ich gerade wieder angefangen.

00:01:48: Man kann immer wieder

00:01:49: reinschauen Toll, wirklich schön.

00:01:52: Ich bin schon sehr gespannt auf ihren Workshop übrigens.

00:01:55: Wer ist jetzt ganz bald?

00:01:56: Ich auch!

00:01:58: Dann werden.

00:01:58: wir berichten davon sehr gerne.

00:02:01: Aber Nasserli wie war denn dein Urlaub?

00:02:04: Oh ja das ist eine sehr gute Frage.

00:02:07: also auf der einen Seite war er sehr schön Wir waren in Frankreich und auf der anderen Seite war Er wirklich sehr chaotisch und hatte ganz viele Möwen drin.

00:02:17: Ja, also es war wirklich... Also es fing gleich schon an irgendwie mit meinem Mann der nachkommen wollte weil ich zuerst mit den Kindern bei meinen Eltern war in Frankreich.

00:02:28: Meine Mutter ist Französin Und sein Flug wurde abgesagt.

00:02:33: Aufgrund von Gewittern, die konnten nicht landen und ich denke, sie haben viele Flüge abgesagt und dann konnten nur noch einige fliegen.

00:02:40: Das war so ein Hin- und Her, da sollte er zwei Tage später kommen, doch einen Tag später!

00:02:45: Da musst du einen ganz neuen Flug buchen und kaufen.

00:02:47: Also es war wirklich hin und her und das war das erste.

00:02:52: Damit fing's an... Und es war so, wir haben wirklich eine schöne Zeit gehabt.

00:02:58: Aber immer wieder kamen diese Möwen und diese Hürden sozusagen.

00:03:04: Willst du noch mal sagen kurz, Möwe?

00:03:06: Ja, stimmt!

00:03:07: Das ist ja was, was wir hier so sagen weil das eine vereinfachte Form ist für Möglichkeiten zu vergeben also eigentlich Möw mit einem V aber ich finde dass einfach viel schöner und schneller zu sagen da war das war mal wieder ne Möve.

00:03:24: Und konntest Du das denn?

00:03:25: Konntest du mit den Möwen umgehen?

00:03:27: Ja und nein, also es war ganz interessant.

00:03:29: Mit dem Flug das hat mich jetzt nicht so direkt betroffen.

00:03:33: da habe ich ihn wirklich versucht emotional zu unterstützen Und das war natürlich für mich einfacher.

00:03:39: Dann ging's darum wir konnten unser Auto nicht an dem Tag abholen wo wir es abholten wollten.

00:03:44: Wir haben auto gemietet weil die Tour de France genau zu dem tag In diese Kleinstadt kam, was ja eigentlich ganz toll ist.

00:03:53: Aber dann ist natürlich alles abgesperrt!

00:03:55: Das war auch so eine Sache.

00:03:56: das hat mich ein bisschen frustriert weil wie es so ist heutzutage man hat etwas online gebucht und man muss alles stornieren um ganz neu buchen.

00:04:05: aber das habe ich dann auch doch gut vergeben können dass er jetzt auch nichts großes.

00:04:10: und das was uns aber wirklich sehr viel stress bereitet hat und wo ich leider noch nicht ins vertrauen gehen konnte war dass wir Direkt, bevor wir sind durch ganz Frankreich durchgefahren um an die Atlantikküste zu kommen und haben zwei Stops in der Mitte gemacht, die auch wunderschön waren.

00:04:29: Und dann bekommen Ein Tag oder zwei Tage bevor wir an der Atlantik-Küste ankommen, eine Nachricht.

00:04:36: Ja hier sind Feuer ausgebrochen und wir hatten das gar nicht mitbekommen Und haben dann gesagt oh okay ja Sie müssen jetzt mal schauen sie würden sich melden und am nächsten tag melden die sich und sagen ja es wird alles evakuiert Sie können die Unterkunfts nicht haben.

00:04:51: und Das war vierundzwanzig stunden nicht Mal Bevor Wir Los Wollten und Dann wirklich da.

00:04:58: also das war ein tag vorher und so sehr ich mir gewünscht hätte, dass sich ruhigbleibe und sage Ich vertraue.

00:05:06: Und es wird alle schon kommen gut kommen also alles richtig kommen.

00:05:11: Ich konnte mit zwar sagen okay das hat schon seinen Grund da brauchen wir jetzt nicht wütend sein oder ne?

00:05:16: Das ist kein Angriff von irgendwem oder Gott gegen uns Aber das war schon okay.

00:05:23: Das war mir schon bewusst, aber ich konnte nicht ganz ruhig bleiben weil wir hatten vierundzwanzig Stunden Zeit und wussten nicht wohin und wollten nicht zu weit weg, weil wir vom Flughafen dann wieder abgeflogen sind von dem Bordeaux-Flughafen.

00:05:37: und als es war... Und die Kinder waren ja auch dabei und das war unsere einzige Familienurlaub dieses Jahr!

00:05:42: Und das war so ein bisschen so.

00:05:44: was machen wir jetzt?

00:05:45: Und nein, finden wir noch etwas und wollen überhaupt

00:05:47: hin?!

00:05:48: Ich war sehr gestresst.

00:05:50: Also das hat natürlich nicht geholfen, dass gestresst sein.

00:05:55: Aber es war halt sehr schwierig für mich wirklich ganz ins Vertrauen zu gehen.

00:06:00: Ich habe es immer wieder, hab ich mir gesagt ja aber wir finden schon was Es wird schon genau richtig sein.

00:06:05: und wie ist es gekommen?

00:06:06: Es war genau richtig.

00:06:07: Wir haben das gefunden, was weit weg genug war dass wir nicht im Rauch bleiben mussten zehn Tage.

00:06:16: es war auf einer wunderschönen Mininsel nördlich die Also, die war super für uns.

00:06:23: Die war ideal und es war richtig schön!

00:06:25: Und wir haben in letzter Minute noch was gefunden durch Zufall natürlich und ein ganz tolles kleines Mini-Haus.

00:06:33: also von daher ist eigentlich wunderschön.

00:06:35: nur der Stress der vorher war den hätte ich mir natürlich so ein bisschen ersparen können

00:06:41: Aber das war schwierig.

00:06:43: Ja, es ist ja auch so gut... Wir haben wirklich vier Stunden recherchiert weil wir wussten ja auch nicht.

00:06:50: Das hätte ich mir nicht ersparen können.

00:06:51: Weil man musste erst mal gucken wo können wir denn überhaupt hin und was?

00:06:54: Und wie kennen uns da nicht aus?

00:06:56: Gut!

00:06:56: Das wäre sowieso draus gegangen die Zeit aber ich hätte ein bisschen ruhiger sein können und wir haben wirklich spät abends dann noch etwas gefunden und am nächsten Morgen hat sie zum Glück geantwortet bevor wir los mussten.

00:07:08: also Es war auch nicht das Einzige, wir mussten zwischendurch noch mal umziehen.

00:07:12: Weil es leider nicht für die ganze Zeit war.

00:07:14: Das waren natürlich alle schon ausgebucht.

00:07:16: Das war auch nochmal hektik und auch nochmal... hat ist dann alles gut geworden!

00:07:21: Im Endeffekt waren wir superglücklich auf dieser Insel zu sein.

00:07:25: Die Kinder haben das mehr geliebt wie Erwachsenen wir zwei auch.

00:07:28: also ich war sehr dankbar.

00:07:31: aber dann habe ich mir gedacht ja aber diese ganzen Stress und diese ganzen Stunden an Recherchen die Wand zwischendurch, dann konnten wir halt nichts unternehmen.

00:07:44: Was würdest du jetzt sagen so mit Abstand jetzt dazu?

00:07:50: Also was genau dir geholfen hat in dem Moment und ob dir nach hinein etwas gekommen ist zum Kurs in Wundern.

00:07:58: dazu

00:07:59: Geholfen hat mir der Kurs schon sehr, weil ich dann immer wieder mehr gesagt habe... Also ein kleines bisschen Vertrauen ist wohl schon da bei mir.

00:08:07: Weil ich mir immer wieder gesagt habe es ist schon genau richtig so!

00:08:11: Das hat schon seinen Grund und wir müssen einfach jetzt gucken was machen wir?

00:08:18: Das hat mir geholfen nicht nachzutrauern Also nicht zu sagen, ah Mensch hätten wir doch unsere Unterkunft haben können.

00:08:25: Das habe ich gar nicht gemacht und das glaube ich hätte ich früher gemacht.

00:08:29: Und das hat mir schon wahnsinnig geholfen, dass ich einfach gesagt habe okay ich bin jetzt hier so ist es!

00:08:35: Jetzt müssen wir was Neues finden.

00:08:38: von daher jetzt im Nachhinein denke ich schon Es ist schon etwas hängen geblieben vom Kurs.

00:08:42: Und das habe ich natürlich, als ich da war, habe ich meinen Mann gesagt, oh mein Gott!

00:08:46: Ich bin so schlecht im Kurs im Wunder, weil ich mich immer wieder stresse.

00:08:51: Aber jetzt so außer Distanz hier noch mal zu gucken... Es war schon viel besser, als es hätte sein können.

00:08:59: Für mich.

00:08:59: Das war auch noch schwer für mich als Empath da nicht mitzuführend mit den Menschen die so gelitten haben weil das Feuer war.

00:09:08: Da musste ich wirklich einen Schritt zurückgehen und sagen okay es ist nicht schön und kann nachvollziehen wie schwierig das für die Menschen ist aber es bringt jetzt nichts wenn ich mitleide.

00:09:22: Das war auch nochmal gut, dass mir das bewusst geworden ist.

00:09:25: Und mit diesem völligen Vertrauen habe ich noch nicht so gut hinbekommen.

00:09:32: Dieses wirklich vertrauen wird schon genau richtig sein und so war es dann auch.

00:09:37: aber da war dann noch so Nervosität bei und die hat mich gestresst weil okay wir müssen uns jetzt aber beeilen und wenn wir jetzt nicht irgendwo hinschreiben dann kriegen wir morgen gar nichts.

00:09:48: Also da merke ich auch jetzt, wenn ich das erzähle.

00:09:51: Dass es dann wieder hoch kommt diese Nervosität dieser Stress Aber im Großen und Ganzen glaube ich ist wirklich also für mich der Kurs Der hilft mir wirklich dieses Vertrauen und dieses einfach Nicht zurückgucken und Opfer seilen.

00:10:08: Oh nein!

00:10:09: Und ich arme es, ne?

00:10:10: Wir armen Familie weil wir waren ja auch nicht die einzigen also... Wie gesagt für die Leute die da wohnen war es viel schlimmer als jetzt für unseren Urlaub.

00:10:18: uns hat das in Urlaub jetzt ein bisschen chaotischer gemacht als es hätte sein können aber Es war jetzt nicht so schlimm wie leute die ihren ganz ganzes Haus verloren haben.

00:10:28: Das kann man ja nicht vergleichen.

00:10:31: Genau, also ich auf der einen Seite glaube ich kann jetzt doch ein bisschen stolz sein.

00:10:34: Weil so schlecht war es dann doch wieder nicht und wir haben einen wunderschönen Ort entdeckt wo wir auf jeden Fall nochmal hin möchten.

00:10:42: Ja wir wollen heute ja über Synchronicitäten sprechen.

00:10:46: das hatten wir uns überlegt Denn einerseits, ich guck nicht so viel Nachrichten.

00:10:52: Aber ich hab das dann mitgekriegt mit dem Waldbrand und ... Dann habe ich sofort an dich gedacht und hab dir eine Nachricht geschickt.

00:11:00: Und du hast mir im Nachhinein erzählt, oh, das war echt gut!

00:11:03: Weil ich wusste noch gar nichts

00:11:05: davon.".

00:11:06: Genau, deine Nachricht habe ich nämlich bekommen abends.

00:11:09: Am nächsten Morgen haben die uns Kontakt hier.

00:11:11: Da haben sie gesagt, hier sind Waldbrände ausgebrochen.

00:11:15: Und dann war ich schon mal ein bisschen vorbereitet Hatte aber noch gar keine Zeit gehabt, da irgendwie ... Wir waren ja unterwegs und ich hatte noch nicht die Nachrichten angehört.

00:11:24: Und irgendwas geschaut online, sondern hatte das nur von dir.

00:11:28: Aber es war auch schon mal gut, dass das nicht so ein Schock war!

00:11:31: Dann haben wir uns halt informiert.

00:11:33: Es ist ganz interessant, aber auch diese Unterkunft, die wir bekommen haben... Das war interessant, dass wir sie bekommen haben und wir haben gedacht, naja, die sieht ganz okay aus.

00:11:44: Die war viel schöner als online auf den Fotos, weil diese Frau das eigentlich fast nie auf RB und B... tut, also ihre Unterkunft.

00:11:53: Weil sie die so vermieten kann.

00:11:55: Sie macht das über andere, ihre Webseite und durch Zufall sollte sie weg sein.

00:12:00: Und da sie das alles selber macht wollte sie in der Woche nicht vermieten.

00:12:03: Jetzt war sie aber nicht weg und hat das ganz kurzfristig noch mal draufgesetzt.

00:12:07: Wir haben es gesehen und wir haben sie im Interfekt dann gebucht.

00:12:11: Das hatten wir natürlich nicht gesehen dass sie so kurzfristige wieder drauf war.

00:12:14: Aber das war auch wieder eine schöne Synchronicität wo man wieder merkt Tisch liest, dann öffnet sich aber auch eine andere.

00:12:23: Absolut und du hast das jetzt schon zweimal erwähnt in diesem wunderbaren Begriff Zufall?

00:12:29: Ich finde unsere deutsche Sprache hat da ja wirklich... Das passt einfach immer wunderbar!

00:12:34: Es ist einfach etwas was dir zufällt.

00:12:38: Ja also es ist total schön.

00:12:40: ein Zufall ist etwas was fällig ist und was dir dann zufält.

00:12:45: Und wenn man das so sieht, ja es gibt in dem Sinne keine Zuffälle.

00:12:50: Nein, also das denke ich daran glaube ich sowieso.

00:12:55: Es hat alles seine Richtigkeit.

00:12:57: Auch wenn es noch so schlimm ist und im ersten Moment im Nachhinein kann man dann oft entdecken, oh das war doch vielleicht ganz gut!

00:13:08: Ich bin mir noch nicht so ganz sicher aber ich weiß dass der Ort wo wir waren Ich hab's im Gefühl, der war viel besser für uns als der andere gewesen wäre.

00:13:16: Ganz interessant!

00:13:17: Ja

00:13:17: spannend oder?

00:13:19: Und wenn man sich dem einfach so hingibt dann fühlt es sich ein bisschen an wie sich in einen Fluss zu begeben.

00:13:26: Oh ja.

00:13:28: Weißt du?

00:13:28: Einfach mit den Lebensfluss.

00:13:31: Wie geführt zu sein und mit dem Lebensfluß mitzugehen.

00:13:35: also ich habe mehrere Sachen erlebt.

00:13:37: jetzt das war echt spannend.

00:13:39: eine Sache Wir waren mit dem Fahrrad unterwegs in der Sächsischen Schweiz und ich hatte vorher meinen Hinterreifen nicht so richtig gut aufgepumpt.

00:13:49: Also, er hätte noch ein bisschen mehr Luft gebraucht tatsächlich auch mit den ganzen Packtaschen dran und so.

00:13:54: Und naja war ein bisschen schwieriger irgendwie damit zu fahren und ich habe dann immer gedacht oh Mensch vielleicht finde ich irgendwo jemand weil wir hatten eine Luftpumper aber es passte nicht mein Vent viel passte nicht.

00:14:04: Und dann dachte ich, vielleicht finden wir jemand beim nächsten Radladen oder so was.

00:14:09: Aber wir haben da nichts gefunden.

00:14:11: und dann fahre ich einfach mit meinem Fahrrad weiter und tue mich auch mit schwer.

00:14:16: Dann fährt einer an mir vorbei und sagt, na gute Frau ihr Hinterreifen braucht aber ein bisschen Luft?

00:14:23: Total freundlich.

00:14:24: und dann habe ich gesagt, ja das stimmt.

00:14:27: Ich bräuchte jemanden in der Luftpumpe wo es passt.

00:14:29: und so sagt er noch warten Sie mal!

00:14:32: Ich halte einmal an und dann hat er angefangen meine Hinterreifen aufzupumpen und dann kam noch ein anderer Mann um die Ecke und sagte was machen sie denn da?

00:14:41: Und dann hatte er uns einen Kompressor gegeben.

00:14:45: also er hat mit seinem Kompresse gemacht mit einem Taschenkompresser Und hat den Hinterreifen dann wunderbar aufgepumpt und den Vorderreifen auch gleich.

00:14:54: Ich hatte mir das tatsächlich nur gewünscht, aber ... Das kam einfach wie aus dem heiteren Himmel so.

00:15:04: Das fand ich ganz wunderbar.

00:15:05: Da hab ich wirklich mich bedankt und gesagt, danke schön!

00:15:08: Ich werd hier geführt.

00:15:11: Manchmal kommt es noch besser als man sich eigentlich vorstellt.

00:15:15: Ja, gerade wenn man ... eben im Flow ist, ne?

00:15:19: Also wenn man weniger jetzt natürlich muss man den Verstand auch benutzen.

00:15:23: Aber wenn man nicht nur jetzt in das Gehirne so soll es sein sondern auch das Herz.

00:15:28: Wenn man da wirklich auf das Herz hört finde ich kommen diese Synchronicitäten sehr leicht.

00:15:33: also Ich denke auch Es hätte vielleicht noch ein bisschen leichter.

00:15:36: wir haben sehr viel natürlich gesucht und verglichen und geguckt.

00:15:39: wie weit nördlich müssen wir sein damit der Rauch dann nicht hinkommt weil er war wirklich teilweise dreihundert Kilometer davon entfernt Sehr sehr stark noch.

00:15:47: Das haben wir sogar mitbekommen, weil wir da durchgefahren sind.

00:15:50: Aber auf der anderen Seite, ich glaube hätten wir ja noch mehr auf das Herz gehört.

00:15:54: und da muss ich noch was Kleines hinzufügen.

00:15:57: Du hast mir einmal von der Ilderée erzählt.

00:15:59: Ist das nicht lustig?

00:16:00: Ja!

00:16:01: Und das ist noch gar nicht so lange her.

00:16:03: Hast gesagt, dass es total schön war und dann habe ich dir gesagt, wir sind ein bisschen weiter südlich.

00:16:09: Daraufhin habe ich da dann geschaut, da gab es nichts mehr.

00:16:12: Aber das hat mich dazu gebracht die Insel, die direkt daneben liegt anzugucken und... Das war auch wieder so ein Zufall!

00:16:18: Hättest du mir nichts gesagt?

00:16:20: Ich glaube nicht dass sich auf einer Insel geguckt hätte.

00:16:22: Also die war mit dem Festland verbunden.

00:16:25: Die ist direkt danebem also neben dem Fest Land.

00:16:27: aber trotzdem hätt ich jetzt glaub ich von mir aus nicht dahin geguckt Und jetzt war ich auf einmal fixiert.

00:16:33: Vielleicht ist ja eine Insel was für uns.

00:16:37: Ich habe wirklich, dadurch dass wir ganz gesagt haben.

00:16:40: Wir wollen heute über Synchronicitäten sprechen.

00:16:42: Habe ich mein Leben nochmal so... Bin ich noch mal so durchgegangen?

00:16:45: So bestimmte Sachen und

00:16:48: ich

00:16:48: hab ganz viele solche Situationen erlebt.

00:16:52: Ich auch!

00:16:53: Ich auch ganz viele in meinem Leben wenn ich zurück gucke.

00:16:56: Und ganz wichtige Sachen auch.

00:16:58: Ich weiß nicht manchmal so kleine Sachen aber manchmal auch so wirklich wichtige Station im Leben durch eine Synchronizität im positiven beeinflusst.

00:17:08: Sag mal eine!

00:17:09: Ja, also eine ist zum Beispiel das.

00:17:11: mein Mann den habe ich ja in den USA kennengelernt da ist amerikaner und der hat.

00:17:19: wir haben uns einer Uni kennengelernet ins Cincinnati Und ich war neu da und es war sein letztes Jahr da so der zwei Jahre da verbracht und er hätte eigentlich gar nicht mehr da sein sollen weil er ein Jahr eher schon sich beworben hatte.

00:17:35: Irgendwie war der, er hat dirigierend studiert und der Dirigent... Der Professor, der das dirigieren und richtet hat.

00:17:43: Da gab es keinen, also es gab einen Grund und er konnte nicht in dem Jahr hin.

00:17:47: Er musste ihn ja später anfangen!

00:17:49: Und sonst hätten wir uns gar nicht getroffen.

00:17:50: Das sollte ja sein!

00:17:53: Ist das nicht interessant?

00:17:54: Und er hat sich natürlich wahnsinnig geärgert dass er noch ein Jahr warten musste.

00:17:58: aber im Endeffekt, sonst hätten Ja, bei dir?

00:18:04: Mir ist sofort eingefallen.

00:18:06: Damals war ich im Urlaub in Montpellier und am letzten Tag da war ich an der Disco und habe mich zufällig mit einem Holländer unterhalten Und hab ihm erzählt, wie toll das hier ist und wie gut mir das gefällt.

00:18:27: Dass ich unbedingt hierher kommen möchte um Pärmädchen zu arbeiten.

00:18:32: Ich musste noch das Abitur machen aber danach würde ich total gerne ein Jahr nach Frankreich gehen.

00:18:38: Dann sagt er oh ja meine Freundin hat das gerade gemacht die war auch Pär Mädchen hier In Montpellier und da sage ich echt, das ist ja toll.

00:18:47: Ich würde mich super gerne mit ihr mal unterhalten.

00:18:49: Kannst du mir vielleicht Ihre Telefonnummer geben?

00:18:51: Und dann hat er gesagt natürlich total gerne!

00:18:55: Das war in den neunzigern ... Ja doch, das war ... ... neunzehnhundert neun ... Nee, war neunzenundneunachtzig.

00:19:04: Genau, also auf jeden Fall gab es natürlich noch keine Handynummern.

00:19:07: Und er hat mir die Festnetz-Nummer aufgeschrieben und an der Festnetzung habe ich sofort erkannt ach das ist eine die wohnte Münster!

00:19:16: Und ich kam ja aus Münster und da dachte ich nein das gibt's doch gar nicht.

00:19:21: Und dann hab ich die tatsächlich getroffen und habe mich mit ihr unterhalten.

00:19:25: Dann hat sie erzählt, ja weißt du?

00:19:27: Diese Familie in der ich war, die war total nett, war richtig klasse ein bisschen außerhalb vom Montpellier und so.

00:19:32: Jetzt ist natürlich ein Mädchen da, die braucht mir jetzt wieder jemanden aber für nächstes Jahr haben die noch keinen.

00:19:38: Wow!

00:19:40: Wenn du willst... Ich geb dir die Adresse Dann schreibst du einfach hin, schickst ein Foto.

00:19:46: Erzählst, warum du das machen willst und so weiter.

00:19:49: Und kurz um... Also ich hab das alles gemacht!

00:19:51: Die haben mich genommen und ich war als Supermädchen genau in dieser Familie.

00:19:54: Wow ja oder auch einfach wie wir uns kennengelernt haben?

00:20:02: Aber es war ganz interessant, weil wir haben uns ja in einem Yoga-Kurs kennengelernt.

00:20:06: Und ich habe da zu dem Zeitpunkt einen online Chigong Pilates Kurs gemacht den ich in der Corona-Zeit angefangen hatte und dann weiß ich genau noch... Da hab' ich ein paar Tage Ferien mit meiner besten Schulfreundin verbracht also von Frühjahren.

00:20:24: Wir haben uns darüber unterhalten und ich hab gesagt mir fehlt irgendwie was und ich glaube mir fehlte auch der Kontakt zum mehr Menschen.

00:20:31: und dann hat sie mir noch mal geraten, ja aber willst du nicht irgendwas so hobbymäßig anfangen?

00:20:36: Und ich habe überlegt, möchte ich in Chor gehen oder möchte ich lieber was Sportliches noch zusätzlich zu diesem Online-Kurs machen.

00:20:43: So war es auch!

00:20:44: So ist es dann gekommen dass ich dann gesagt hab naja oder tanzen... Aber es gab.. Ich wollte das es in der Nähe ist von meinem Zuhause.

00:20:51: Ich wollte da nicht so viel Zeit verwenden um dahinzukommen.

00:20:53: Ja und dann habe ich den Yoga Kurs ausgesucht und gesagt das probiere ich mal und damit haben wir uns im Endeffekt kennengelernt.

00:21:00: Und das war was Schönes für mich.

00:21:02: und dann ist noch etwas anderes schönes daraus gekommen.

00:21:05: Absolut!

00:21:06: Ja, und weißt du wenn du jetzt diese Situation nimmst?

00:21:11: Und auch die Situation, was du jetzt gerade erzählt hattest mit deinem Urlaub

00:21:15: usw.,

00:21:15: und du nimmest sagen wir mal einen Hubschrauber ja und gehst mit diesem Hubsschraube immer weiter, immer weiter... immer höher sozusagen und schaust die Situation von oben an Dann hast du eine andere Perspektive auf das Ganze.

00:21:34: Und wir denken immer nur, naja, das ist das Kleine da unten.

00:21:38: Das kann ich gar nicht verstehen.

00:21:40: und warum ist es jetzt gerade so?

00:21:43: Aber wenn du das aus einer ganz anderen Perspektiv anschaust – und das würde ich sagen, ist tatsächlich die göttliche Perspektives – dann macht das alles Sinn!

00:21:52: Da hat das alles irgendwie einen... Ja, es macht Sinn.

00:21:57: Also wenn ihr jetzt vorstellt zum Beispiel du sitzt an einem Fluss, ja?

00:22:03: An dem Ufer von nem Fluss und du siehst natürlich nur... diesen kleinen Ausschnitt da und du weißt nicht was hinter diesem Fluss ist, wo der Fluss noch weiter fließt.

00:22:14: Dass er dann irgendwann mehr fließst

00:22:16: usw.,

00:22:16: das weißt du alles nicht!

00:22:18: Du sitzt einfach nur und kannst nur das erkennen, was für dich gerade ist.

00:22:23: Und wenn du das aber aus einer höheren Perspektive siehst, dann siehst du auf einmal den ganzen Fluss.

00:22:29: Du siehst wie von der Quelle wie der Fluss weitergeht und bis er eben ins Meer fließt.

00:22:35: Du siehst diese verschiedenen Windungen, wo der Fluß überall langkommt

00:22:40: usw.,

00:22:40: ne?

00:22:42: Und hast eine ganz andere Perspektive darauf!

00:22:45: Und würdest dann den Menschen am liebsten da unten sagen guck mal... Da unten, da geht es weiter!

00:22:51: Ja,

00:22:52: weil das für denjenigen, der diese Perspektiv hat einfach Sinn macht.

00:22:56: Ich glaube auch, dass ist was der Kurs in Wundern möchte ja, indirekt und sagt ihr seid... Ihr habt diese kleine Perspektive.

00:23:04: Ihr seht nicht was für euch gut ist ne?

00:23:07: Also so wie mein Mann nicht gesehen hat, es ist gut dass ich noch ein Jahr war dem Endeffekt hatte dann auch das hatte auch singen können weil in diesem Jahr hat er viel Erfahrung gesammelt.

00:23:16: also wirklich hat er gearbeitet in den Bereich Und das hätte auch nicht gehabt Ne?

00:23:21: Es war alles positiv aber das konnte er in dem Moment nicht sehen!

00:23:25: Ich glaube der Kurs will uns immer wieder daran erinnern verurteilt das Ganze nicht was ihr im Moment seht, auch wenn es negativ erscheint.

00:23:32: Was wir als negativ abstempeln!

00:23:35: Weil es kann sich zu dem größten Geschenk entwickeln im Nachhinein.

00:23:39: Ja und das ist so schön dass du das jetzt grad sagst weil da habe ich tatsächlich in einem Buch von Maria Bianca etwas sehr Schönes gelesen Und ich schaue mal dass ich euch das vorlesen kann.

00:23:49: Genau Ich fange mal hier an ja Nimm dir eine beliebige Situation und betrachte sie so, wie du sie natürlicherweise betrachten würdest.

00:23:59: Lass alles so sein, wie es gerade ist!

00:24:01: Du leidest, bist ohnmächtig, du fühlst dich vielleicht bestraft.

00:24:06: Bewerte nicht das du dich so fühlste und dass sich die Situation schwer anfühlt.

00:24:11: Jetzt geh einen Schritt zurück oder zur Seite wenn du magst.

00:24:15: Schwebe über der Situation genau das was ich gesagt habe.

00:24:19: Bitte deinen Heiligen Geist, dich neu auf die Situation blicken zu lassen.

00:24:23: Stell dir vor, die Kamera schaut jetzt aus einer heiligen und umfassenden Perspektive erkennt was für wen das Beste ist und arrangiert alles genau danach.

00:24:36: Ist doch spannend oder?

00:24:37: Ja!

00:24:38: Und wenn du jetzt noch weiter gehst in dem... Du kannst dann Und das steht hier auch drin.

00:24:45: Du kannst in jeder Situation sozusagen das Geschenk finden,

00:24:49: ja?

00:24:50: Also, hier steht noch weiter.

00:24:52: Wesentlich ist die Situation neutral anzuschauen und jede Wertung rauszulassen – genau das was du eben gesagt hast ne!

00:24:59: Und dann bittest du den göttlichen Scheinwerfer dir den Punkt zu zeigen, den du bislang übersehen hast.

00:25:07: Wo ist das Gesenk für dich?

00:25:10: Welcher neuralgische Punkt Führt Dich zu Deinem Glück.

00:25:15: Bitte dein eigenes Licht darum, Dir die Wahrheit in der Lernsituation aufzuzeigen und sei gewiss das in jeder Situation ein goldener Punkt für Dich

00:25:24: liegt.".

00:25:25: Ah es ist wunderschön!

00:25:27: Ich würde da noch hinzufügen und sei geduldig, weil wir das manchmal nicht sofort erfahren.

00:25:34: Also wie gesagt, manchmal dauert das Jahre bis wir merken, oh!

00:25:37: Das war so gut dass es damals so passiert ist damit das und das nicht oder damit das passieren konnte.

00:25:44: Es braucht manchmal Zeit.

00:25:46: Manchmal sieht man das dann doch ziemlich schnell aber manchmal braucht es vielleicht ein paar Stunden, ein paar Tage, paar Monate, paar Jahre.

00:25:54: Und da gibt es einen wunderschönen Spruch von dem Sören-Kirkegaard, ein Philosoph und er sagt du kannst das Leben nur vorwärts leben aber nur rückwärz verstehen.

00:26:06: Der ist wirklich wundeschön der Spruch.

00:26:07: den kenn ich, aber den vergesse ich immer wieder!

00:26:11: Aber das stimmt also... uns aus dieser Opferrolle rauszuholen.

00:26:16: Ich bin das Opfer dieser Welt, dieses Ereignisses.

00:26:19: Dieses bringt so viel mehr weil wir dann wieder in unsere Kraft kommen und dann im Flow bleiben können und dazu habe ich nämlich interessanterweise einen Satz oder zwei Sätze aus dem gleichen Buch von der Maria Bianca dieses, ich sage nochmal den Titel damit die Zuhörer das wissen, ich bin ganz anders als du denkst dein Gott.

00:26:41: Und ich muss das noch ergänzen, weil Maria Bianca natürlich auch ganz viel zu kurz im Wunderne hat so erzählt in ihrem Buch.

00:26:48: Sie beruft sich immer wieder darauf und sagt sie hat es auch gelesen.

00:26:53: Und sie hat quasi von ihrem göttlichen Selbst die Antwort bekommen du machst jetzt den Kurs in Wundern im Schnelldurchlauf!

00:27:02: Also von daher... Sie beruft sich immer auch darauf

00:27:05: Ja, aber es werden auch Sachen gesagt natürlich in dem Buch die man auch woanders gehört hat.

00:27:10: also jetzt nicht nur kursinwundern spezifisch.

00:27:13: Also hier ist zum Beispiel das Stand auch in den buch drin.

00:27:16: ich weiß nicht mehr genau wo Widerstand ist niemals der Weg sei wie das Wasser.

00:27:23: und Das ist für mich wie ich habe früher oder Vor einiger Zeit gedacht, Mensch!

00:27:28: Warum ist das Leben so schwer?

00:27:30: Oder für mich meine... Also warum mache ich mir das so schwer.

00:27:33: Und dann hatte ich wirklich dieses Bild wie ich da in einem Fluss bin also wie der Lebensfluss und ich schwimme gegen den Strom weil ich noch versuche irgendwo hinzukommen was eigentlich aber auch wenn ich mich treiben lassen würde vielleicht gleich nochmal kommt wo ich nur bisschen zur Seite panelen muss.

00:27:51: Aber ich denke immer oh das habe ich verpasst da muss ich unbedingt noch hin.

00:27:55: So hat sich das angeführt und ich würde nicht sagen, dass ich das hundertprozent überwunden habe schon.

00:28:02: Aber es ist mir bewusster und es macht viel mehr Spaß im Schluss zu bleiben.

00:28:08: Ja absolut!

00:28:09: Absolut.

00:28:10: und das hat einfach wirklich, was du schon gesagt hast sehr viel mit Vertrauen zu tun.

00:28:14: Ja unheimlich viel weil man wirklich sagen muss okay es ist jetzt so.

00:28:18: was mache ich jetzt?

00:28:19: Was kann ich jetzt machen?

00:28:20: und nicht immer nach in die Vergangenheit schauen und auch nicht oh nein oh nein das ist alles schrecklich sondern einfach versuchen neutral zu bleiben.

00:28:29: also wenn ich jetzt zum Beispiel darüber nachdenke weißt du wenn du jetzt eine Situation erlebst Ich bin gekündigt worden zum Beispiel, ne?

00:28:37: Das ist schon lange her.

00:28:40: Aber das war nicht einfach, ne!

00:28:42: Ich war in Köln, ich war in einer Event-Agentur... ...ich war ja damals neuen Veranstaltungsmanagement und dann kam der elfte September.

00:28:54: Es war auch eine wirklich schwierige Zeit für Events.

00:28:57: ganz viele Kunden haben abgesagt Und ich war gerade erst angefangen.

00:29:02: bei der Agentur war die erste, die gehen musste.

00:29:06: Und dann hab ich aber auch gesagt okay, ich such mir nichts Neues in Köln.

00:29:10: wir hatten eine Wochenendbeziehung mein jetziger Mann damals Freund eben und ich und das war einfach schwierig.

00:29:20: Dann habe ich gesagt ok, dann geht es sich jetzt nach Berlin!

00:29:25: Und dann werde ich mich hier was suchen.

00:29:27: ja?

00:29:28: Was ist daraus

00:29:29: geworden?!

00:29:30: Wir sind zusammengezogen, wir haben dann später geheiratet.

00:29:34: Da haben jetzt zwei Kinder ... Ich wohne dieses Jahr in Berlin im November.

00:29:40: Wow!

00:29:43: Das war richtig so und es war gut so letztendlich.

00:29:46: Vielleicht war das sogar wie ein Tritt, Katrin?

00:29:52: Geh mal aus Köln raus, du musst nach Berlin.

00:29:56: Habe ich auch gerade gedacht, weil das war ja dann die Chance.

00:29:58: Sonst hättest du doch nie Köln verlassen!

00:30:01: Du hattest grade erst angefangen und das war deine erste Arbeit und da ist ja immer alles sehr aufregend und man möchte es sehr gut machen und auf jeden Fall da bleiben.

00:30:09: Und genau, dann hättetst du nicht die Chance gehabt nach Berlin zu ziehen oder zumindest für einige Zeit nicht.

00:30:16: Genau aber was meinst du wie ich gestruggelt

00:30:18: habe?

00:30:18: Ja

00:30:19: Also ich habe gedacht, oh Gott und was mache ich jetzt bloß?

00:30:22: Und nein!

00:30:23: Jetzt bin ich arbeitslos.

00:30:25: Oh Gott wie soll das gehen?

00:30:27: Ich hab gerade die Wohnung noch nicht lange.

00:30:31: Was mache ich mit den Möbeln?

00:30:33: Tausende Sachen anstelle zu sagen okay dann ist es so... Und was ist jetzt mein ... Was will ich hin?

00:30:41: Gut, das hab ich dann tatsächlich ja gemacht.

00:30:42: Ich hab dann gemerkt, nee, ich such mir nix in Köln nicht.

00:30:45: Ich geh jetzt nach Berlin.

00:30:46: Obwohl meinen Freund so gedacht hat, oh!

00:30:51: Jetzt kommt ihr nach Berlin, zieht zu mir und so weiter.

00:30:54: Also es war auch ein bisschen so'n ... Na ja, mal gucken wir's für

00:30:59: dich.

00:30:59: Aber du bist ins kalte Becken gesprungen, ne?

00:31:03: Du hast gesagt, dann mach ich das, dann probier ich das.

00:31:05: Und ich finde das natürlich völlig okay, wenn man struggled.

00:31:09: Also wenn man sagt oh nein!

00:31:11: Das habe ich ja im ersten Moment jetzt auch im Sommer.

00:31:14: Oh nein!

00:31:15: Was machen wir so schock?

00:31:17: Okay und wir hatten an dem Tag was geplant.

00:31:19: Wir hatten Tickets für eine Höhle.

00:31:21: also man muss ja heutzutage immer reservieren.

00:31:23: Das heißt wir konnten uns nicht direkt an den Rechner setzen und gucken.

00:31:27: Klar war das ein kleiner Schock.

00:31:29: dann habe ich gemerkt wie ich durcheinander war und dann haben wir uns gleich verfahren.

00:31:35: Das war irgendwie ... Ich glaub, das ist ja auch menschlich.

00:31:38: Absolut!

00:31:39: Aber wir wollen euch damit einfach zeigen, selbst wenn ihr gerade irgendwo struggled.

00:31:44: Also wo es grade, wo man wirklich das Gefühl hat ... Nee, also das ist jetzt ein richtiger Mist.

00:31:49: Ja?

00:31:49: Ich hab meinen Job verloren oder irgendwas anderes passiert.

00:31:54: Wo man wirklich dieses Gefühl hat Boah, das Leben wird jetzt grad ... meins gar nicht gut mit mir grade und dann einfach diese Perspektive zu ändern und dir immer wieder zu sagen, das Leben meint es gut mit dir.

00:32:09: Das Leben liebt dich ja?

00:32:12: Und es möchte das aller, aller, allerbeste für dich!

00:32:15: Und vertraue dem!

00:32:17: Vertrau

00:32:17: dem!".

00:32:18: Und das ist total schön weil da sowas Positives ist ohne dass wir jetzt irgendwie nur positiv denken müssen, aber einfach dieses Wissen.

00:32:27: Das ist immer hilfreich was uns passiert.

00:32:30: Vielleicht kann man damit anfangen wenn man noch nicht sagen kann das ist jetzt ein Geschenk es ist hilfreich für mich Es kann etwas Schweres sein Aber dadurch wach sich vielleicht und dann wird mein Leben hinterher leichter weil ich etwas überwunden habe.

00:32:44: Und dieses Geschenkt oder die Situation sind ein Gesenk.

00:32:49: das ist ja auch nichts Neues nur Kurs in Wunder.

00:32:53: Das hört man immer wieder und das hat man auch in den neuesten Büchern, sagen die Menschen zum Beispiel auch das Buch was Ich gelesen habe jetzt von Karin Kuschik, fünfzig Sätze dir dein Leben leichter machen.

00:33:06: Da wird auch gesagt wo ist das Bonbon in der Situation?

00:33:09: Weil wenn du nur negativ rangehst dann machst du deinen Herz zu und wenn du dein Herz zumachst dann kannst du diese Herzensstimme gar nicht mehr hören Und dann ist nur noch der Verstand da der dann alles kontrollieren möchte und ich glaube dass es dann im Ungleichgewicht für brauchen.

00:33:22: beides

00:33:24: Ja absolut ja.

00:33:26: klar Du sagst das wird überall gesagt und hier hörst du das.

00:33:30: Aber ich würde tatsächlich sagen oder und, das ist halt einfach die Wahrheit.

00:33:37: Weißt du?

00:33:38: Es deutet auf die Wahrhalt hin!

00:33:40: Und auch wenn es so unterschiedliche Menschen sagen ja... Du hörst dann immer wieder das Gleiche.

00:33:46: aber das ist ja weil's die Wahrhalt

00:33:48: ist.

00:33:49: Ja, aber dazu muss ich sagen dass es schwierig ist für viele Menschen die lehnen sich dann so ein bisschen dagegen und sagen ja das Leben ist schwer.

00:34:01: Die wollen in dieser Negativität bleiben weil wir als Gesellschaft so gepolt sind.

00:34:07: Es ist immer die Schuld der anderen oder der Ereignisse oder der Immer im Außen.

00:34:16: Im Außen kann ich da manchmal nichts dran ändern.

00:34:19: Aber diese innere Einstellung, die ich dann annehmen kann und damit nicht so leider... Also es ist halt schade dass viele Menschen sagen ja aber dann nimmt man das Leben nicht ernst.

00:34:30: aber wir müssen trotzdem mit diesen Situationen umgehen nur halt mit einer anderen Einstellung.

00:34:34: Und ich finde wir nehmen das Leben dann trotzdem ernst und es darf auch jeder mal wütend sein.

00:34:40: Es ist nicht so was wir sagen wollen durch die rosa Brille zu sehen.

00:34:45: Nein, überhaupt nicht!

00:34:47: Es ist anders gedacht.

00:34:49: Es geht darum dass du sozusagen vom Innen nach Außen lebst.

00:34:54: also es geht darum den Geist zu ändern deine Gedanken zu ändern Die Situation aus anderen Perspektiven zu sehen wirklich das göttliche Licht drauf scheinen zu lassen und zu schauen was Wo kommt denn jetzt da das Bonbon heraus?

00:35:11: Nicht irgendwie umgekehrt, dass du sagst ... Du streichst jetzt eigentlich so was hab ich schon mal gesagt oder im Kürbendpodcast.

00:35:20: Dann nimmst du einen Hundehaufen und streichste mit Gold an!

00:35:24: Also darum geht es nicht.

00:35:26: Es geht nicht.

00:35:28: Darum geht es eben nicht.

00:35:29: Das ist dieses ein anderes Verständnis davon.

00:35:33: Weißt du?

00:35:35: Wir leben dann wirklich und tatsächlich passieren diese Dinge, wie es mir passiert ist.

00:35:40: Es ist noch eine Sache passiert.

00:35:41: im Urlaub, fand ich auch total schön!

00:35:42: Wir haben nach was zu essen gesucht, wir waren in Salzburg und haben gedacht wo können wir jetzt was essen gehen?

00:35:48: Und so.

00:35:49: und wir wollten aber nicht so den ganzen Touristenorten usw.. Und dann sind wir in so ein Café rein und haben uns umgeguckt.

00:35:56: Da war aber nichts, hat nachgefragt ... Das hatte wohl eine Frau mitgekriegt auf der Straße!

00:36:01: Die sagte dann, nee, wenn sie da runtergehen, finden Sie nix.

00:36:04: Aber ich sag Ihnen, wo es ein schönes Café gibt hier vorne.

00:36:08: Es ist nicht weit weg, die laufen einfach noch fünf Minuten.

00:36:11: Und da vorne gibt's was ganz Nettes, und da kommt kein Tourist hin.

00:36:16: Ach,

00:36:16: schön!

00:36:17: Also das war so klasse, ja?

00:36:19: Die hat uns einfach angesprochen... im Café raus dachten, wo hin jetzt?

00:36:24: Und die hat uns einfach angesprochen und uns wirklich was Schönes gesagt.

00:36:28: Wir saßen da sehr friedlich ganz in Ruhe.

00:36:31: Wirklich keine Touristenströme!

00:36:33: Die Preise waren sehr angenehm.

00:36:35: also es war genau richtig und ich glaube tatsächlich wenn du so durch die Welt gehst Weißt du?

00:36:44: Du strahlst es anders aus.

00:36:46: Ja,

00:36:46: du bist ja auch ganz anders!

00:36:47: Du bist ja offen dann auch und ich glaube diese Offenheit einfach für... Synchronicitäten für Dinge, die eben uns vielleicht den Weg weisen können.

00:36:57: Und ich glaube wenn wir halt so negativ sind dann machen wir uns zu!

00:36:59: Die Dinge sind vielleicht... Vielleicht sehen wir gerade irgendwie ein Schild was uns genau da hinführen würde.

00:37:04: nur wir nehmen es nicht wahr weil wir so in unserem Ärger sind oder wie auch immer.

00:37:08: also ich glaube die passieren schon die Dinge sehr oft um uns herum aber manchmal nehmen wir sie halt nicht wahr.

00:37:14: Ja, das ist total schön lustige Weise.

00:37:17: Fällt mir jetzt gerade dieses Kinderbuch ein.

00:37:20: Oh wie schönes Panama!

00:37:22: Oh ja

00:37:22: da fände ich auch

00:37:23: noch!

00:37:24: Da gibt es glaube ich also einen ganz kurzen Hinweis dass sie an einem Schild vorbeigelaufen sind und die haben's aber nicht wahrgenommen.

00:37:33: Sonst hätten sich diesen ganzen Umweg erspart sozusagen, kommt das irgendwie?

00:37:37: Und dann musste ich gerade dran denken.

00:37:41: Wie gesagt, es geht immer wieder darum mehr in die Freude zu kommen.

00:37:46: Also das nicht so zu leiden weil davon haben wir genug im Alltag normalerweise

00:37:53: und das brauchen sie eben

00:37:54: nicht.

00:37:55: Das brauchen wir einfach nicht.

00:37:56: Und genau!

00:37:58: Jetzt sind wir natürlich gespannt, habt ihr auch Synchronicitäten erlebt?

00:38:02: Es sind euch bestimmte Zufälle passiert im Leben wo ihr das Gefühl habt wow ich stand da an einer Wegabelung und kam ein riesen Zufall mir zur Hilfe.

00:38:13: und ihr wisst ja es gibt keine Zufelle und es ist euch etwas zu gefallen.

00:38:18: Würden wir uns total darüber freuen wenn ihr uns davon erzählt Ja...das

00:38:22: wäre wirklich schön.

00:38:25: Dann schließen wir hiermit an, Natali, oder?

00:38:27: Ja.

00:38:28: Ich glaube das ist ein guter Abschluss und dann überlegen wir uns wieder was Interessantes für nächstes Mal.

00:38:33: So machen wir das!

00:38:34: Alles Liebe euch!

00:38:35: Tschüss!

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